F. W. Ahnefeld Preis 2018

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Die agswn (Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V.) hat auf ihrer 33. Notfallmedizinischen Jahrestagung zum zweiten Mal den 2016 ins Leben gerufenen, mit 2.500 Euro dotierten „F. W. Ahnefeld-Preis“ vergeben. Dieser nach dem langjährigen agswn-Vorsitzenden, dem 2012 verstorbenen Prof. Dr. med. Dr. h. c. Friedrich Wilhelm Ahnefeld benannte Preis wird für Projekte verliehen, die in der Praxis wichtige Impulse zur Verbesserung der Versorgung von Notfallpatienten setzen („Leuchtturmprojekte“, „best-practice-Modelle“). Eingereichte Projekte sollen bereits in der Praxis umgesetzt sein.
Ausgezeichnet wurde das Projekt „Simulation in der Notarztweiterbildung: Das Pilotprojekt NASIMSaar25“, das 2012 als Ergänzung bzw. Alternative zu den vorgeschriebenen Einsatzfahrten zur Erlangung der Notarztqualifikation begonnen wurde. Strukturierte Einsatzszenarien zu wichtigen notfallmedizinischen Krankheitsbildern, die auch sorgfältig nachbesprochen werden, bieten den Kolleginnen und Kollegen in der Notarztausbildung einen nachweisbar höheren Lernerfolg als zufällige Einsatzfahrten – dies spiegelt sich auch in der raschen Verbreitung dieses Kurskonzeptes in den meisten Bundesländern wieder. Dr. med. Marc Wrobel und Dr. med. Werner Armbruster erhielten stellvertretend für das Team von NASIMSaar25 den „F. W. Ahnefeld Preis“ für ihr Engagement beim Aufbau und der Durchführung dieses Kursformats. Ihr besonderer Dank galt wichtigen Unterstützern ihres Projektes, namentlich dem Präsidenten der Ärztekammer Saar Sanitätsrat Dr. Mischo, dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Saarlandes Dr. Schlechtriemen sowie Prof. Dr. Volk, Direktor der Klinik für Anästhesie am Universitätsklinikum des Saarlandes und zahlreichen weiteren Kollegen als Unterstützern des Projekts.
Der „F. W. Ahnefeld Preis“ wird alle 2 Jahre im Wechsel mit dem „Martin Kirschner Preis“ verliehen. Der „Martin Kirschner Preis“ ist ebenfalls mit 2.500 Euro dotiert und gilt als einer der renommiertesten notfallmedizinischen Preise in Deutschland. Er soll 2019 bereits zum 17. Mal für eine herausragende Original-Arbeit verliehen werden, die sich wissenschaftlich mit Fragen der Notfallmedizin in Deutschland auseinandersetzt.

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Veröffentlichungsdatum: 
12. März 2018

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Die agswn (Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V.) hat auf ihrer 33. Notfallmedizinischen Jahrestagung zum zweiten Mal den 2016 ins Leben gerufenen, mit 2.500 Euro dotierten „F. W. Ahnefeld-Preis“ vergeben. Dieser nach dem langjährigen agswn-Vorsitzenden, dem 2012 verstorbenen Prof. Dr. med. Dr. h. c. Friedrich Wilhelm Ahnefeld benannte Preis wird für Projekte verliehen, die in der Praxis wichtige Impulse zur Verbesserung der Versorgung von Notfallpatienten setzen („Leuchtturmprojekte“, „best-practice-Modelle“). Eingereichte Projekte sollen bereits in der Praxis umgesetzt sein.
Ausgezeichnet wurde das Projekt „Simulation in der Notarztweiterbildung: Das Pilotprojekt NASIMSaar25“, das 2012 als Ergänzung bzw. Alternative zu den vorgeschriebenen Einsatzfahrten zur Erlangung der Notarztqualifikation begonnen wurde. Strukturierte Einsatzszenarien zu wichtigen notfallmedizinischen Krankheitsbildern, die auch sorgfältig nachbesprochen werden, bieten den Kolleginnen und Kollegen in der Notarztausbildung einen nachweisbar höheren Lernerfolg als zufällige Einsatzfahrten – dies spiegelt sich auch in der raschen Verbreitung dieses Kurskonzeptes in den meisten Bundesländern wieder. Dr. med. Marc Wrobel und Dr. med. Werner Armbruster erhielten stellvertretend für das Team von NASIMSaar25 den „F. W. Ahnefeld Preis“ für ihr Engagement beim Aufbau und der Durchführung dieses Kursformats. Ihr besonderer Dank galt wichtigen Unterstützern ihres Projektes, namentlich dem Präsidenten der Ärztekammer Saar Sanitätsrat Dr. Mischo, dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Saarlandes Dr. Schlechtriemen sowie Prof. Dr. Volk, Direktor der Klinik für Anästhesie am Universitätsklinikum des Saarlandes und zahlreichen weiteren Kollegen als Unterstützern des Projekts.
Der „F. W. Ahnefeld Preis“ wird alle 2 Jahre im Wechsel mit dem „Martin Kirschner Preis“ verliehen. Der „Martin Kirschner Preis“ ist ebenfalls mit 2.500 Euro dotiert und gilt als einer der renommiertesten notfallmedizinischen Preise in Deutschland. Er soll 2019 bereits zum 17. Mal für eine herausragende Original-Arbeit verliehen werden, die sich wissenschaftlich mit Fragen der Notfallmedizin in Deutschland auseinandersetzt.